Kapitel 1

Vorbereitungsseminar

Am späten Nachmittag des 19.08.2019 betraten die zwölf weltwärts Freiwilligen, nach rund 20 Stunden, endlich südafrikanischen Boden. Doch zu 15 Stunden im Flugzeug sitzen addierten sich nun noch eine knappe Stunde Busfahrt. Die beiden Bagpackerbusse bahnten sich noch die letzten Kilometer durch die vollen Straßen Kapstadts Richtung Zeekoevlei. Vorbei an CTEET, dem Projekt in dem ich die nächsten neun Monate arbeiten werde, geht es die letzten hundert Meter bis hin zum Volunteer Home.

Freundlichst empfangen von House Mother und Organisationsleitung wurden unsere Mägen erneut mit Curry, nachdem es bereits drei mal Curry im Flugzeug gab, gefüllt. Der nächste Morgen begann mit einer erfrischenden Runde Yoga bevor die verschiedenen Seminare, z.B. über Sicherheit, die Projekte und die Unterkünfte, los gingen. Mit gefrorenen Blicken wurden die Seminare verfolgt – nein wirklich, es war arschkalt! Der Abend endete mit einem perfekten Missverständnis welches dazu führte, dass ich am nächsten Morgen die Yoga Stunde leiten durfte…

Die Yoga Stunde sowie die restliche Woche, eiskalter Seminare, verlief wie im Flow. An unserem Morgen bei CTEET wurden nicht nur Teambuiling Aufgaben bewältigt sondern auch unsere Kreativität auf die Probe gestellt. Es wurden alle möglichen Figuren, wie den „sleeping giant“, in die Rückseite des Tafelbergs interpretiert (und danach von mir nachgestellt; siehe Mediathek).

Am Freitag stand dann bereits das erste Meeting im Projekt an, an dem wir bereits allen vorgestellt wurden und unseren Vertrag unterschrieben. Als wir zurück am Volunteer Home waren wurden bereits die ersten von ihrem Projekt abgeholt. „Auf nach Durbanville und Hermanus!“, hieß es für jeweils vier, sodass am Ende nur noch vier in Volunteer Home übrig blieben.

Die erlesenen Vier genießen nun bis Mitte September „die Ruhe vor dem Sturm“, denn dann beginnt sich das Volunteer Home langsam von vier, auf sieben und schließlich auf acht Volunteers (im Oktober) zu füllen.

Trotz alledem hielt uns am Wochenende schon nichts mehr im Haus und wir machten uns auf nach Kapstadt. Zuerst zu Fuß die Long Street entlang und natürlich nach Bo-Kaap zum Fotos machen. Anschließend bestiegen wir den Hop on Hop off Bus, von welchem wir im Monkey Jungle & World of Birds und am Camps Bay on und off hoppten.


Das K in Kapstadt steht für Kontraste

Bus Tour

Diese Aussage beschreibt Kapstadt und Umgebung sehr gut. Das Wetter, die Menschen oder jede andere Alltagssituation.

Der Bus, der einmal um Lions Head fährt und man findet sich plötzlich in einer Wolke wieder findet. Ein Kilometer später verlässt man den Dunst wieder und tritt, wie durch eine Tür, wieder in die Sonne.

Die Mall, die aussieht wie jede westeuropäische Mall. In der man auf der Suche nach südafrikanischen Süßigkeiten zuerst mal deutsche Schokolade findet.


Auch ohne den geplanten Sonnenuntergang am Green Point – Vielen Dank, an das K in Kapstadt – war es ein sehr schöner Ausflug.

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